Sandsack

Der Sandsack – Krafttraining auf einer neuen Ebene

Beim Begriff „Sandsack“ denkst Du lediglich ans Boxen? Dann ist es höchste Zeit, sich mit den Möglichkeiten zu befassen, die dir dieses besondere Trainingsgerät bietet.

Schon im Zuge der ersten Wiederholungen zeigt sich, dass es hier durchaus grundlegende Unterschiede zwischen klassischen Hanteln und Sandsack gibt. Denn: der Sandsack erweist sich nicht nur als herausfordernder, was das allgemeine Handling angeht, sondern verteilt sein Gewicht auch automatisch ungleichmäßig.

Dieser Umstand lässt sich damit begründen, dass sich die Füllung natürlich an Deine Bewegungen anpasst. Daher ist es vollkommen natürlich, dass -je nachdem, in welcher Position Du den Sandsack gerade hältst- eine Seite gegebenenfalls mehr gefüllt (und damit schwerer) ist als die andere. Klingt einfach? Hier solltest Du keine vorzeitigen Schlüsse ziehen. Denn: das Training mit dem Sandsack kann zur echten Herausforderung werden, in deren Fokus ein effektives Training und ein nachhaltiger Effekt stehen.

Sandsäcke in unterschiedlichen Gewichtsklassen

Wie mit Hinblick auf das Training mit der Hantel gilt natürlich auch für den Sandsack, dass dieser in verschiedenen Gewichtseinheiten angeboten wird. Die leichteren Modelle starten hier in der Regel bei 5 Kilogramm, während Sandsäcke für Fortgeschrittene problemlos 30 Kilogramm auf die Waage bringen.

Doch Vorsicht! Gerade dann, wenn Du in der Vergangenheit immer mit klassischen Hanteln trainiert hast, gilt es, sich langsam an das Projekt „Sandsack“ anzunähern und dementsprechend lieber langsam zu starten. Immerhin gilt es nicht nur, die ungleichmäßige Gewichtsverteilung kennenzulernen, sondern auch, in Erfahrung zu bringen, wo bzw. wie der Sandsack am besten gegriffen werden kann.

Als Faustregel gilt: starte am besten mit fünf bis zehn Kilogramm weniger als beim Hanteltraining. Dieser „Puffer“ verschafft Dir ausreichend Raum, um die Bewegungen und das Handling besser kennenzulernen.

Robust und stabil verarbeitet: der Sandsack im Detail

Damit Du auch über einen langen Zeitraum mit dem Sandsack trainieren kannst, ist es natürlich wichtig, auf ein hohes Maß an Qualität zu setzen. Um dementsprechend zu gewährleisten, dass der Sand auch wirklich im Inneren des Trainingsequipments bleibt, wird in der Regel auf ein stabiles Außenmaterial in Form von Nylon und Kunstleder gesetzt. Eine entsprechend verarbeitete Naht sorgt zudem dafür, dass Du Dich beim Training vollends auf das Gewicht konzentrieren kannst, ohne Dir Sorgen über die Haltbarkeit Deines Sandsacks machen zu müssen. „Im Notfall“ kannst Du das Gewicht nach der letzten Wiederholung des letzten Satzes also in der Regel getrost fallen lassen… wenn Du natürlich vorher gecheckt hast, dass weder Deine Füße noch ein anderes Hindernis im Weg sind/ ist.

Eine besondere Herausforderung für Deine Stabilisierungsmuskeln

Mit dem Sandsack sicherst Du Dir ein besonderes Equipment, welches Dein Workout besonders im Bereich Functional Fitness nach vorne treiben wird. Aufgrund der Tatsache, dass Du hier nicht nur Gewichte stemmst, sondern den Sand im Inneren des Sacks auch balancieren musst, werden auch Deine tieferen Muskeln bzw. Deine Stabilisierungsmuskeln angesprochen.

Der Effekt zeigt sich hier -wenn Du am Ball bleibst- in der Regel vergleichsweise rasch. Die Kraft, die Du mit dem Sandsack aufbaust, kannst Du dann natürlich auch super im Zusammenhang mit anderen Übungen im Kraftbereich nutzen.

Klassische Übungen mit dem Sandsack

Bei einem Sandsack handelt es sich um ein Zusatzgewicht, welches Du im Zuge der unterschiedlichsten Übungen einsetzen kannst.

Klassischerweise ist es unter anderem zum Beispiel möglich, mit Hilfe des Sandsacks…:

  • Squats zu intensivieren
  • die Oberarme zu trainieren
  • ein Vorbereitungstraining auf den ersten Klimmzug einzuläuten
  • das Rückentraining ein wenig abwechslungsreicher zu gestalten.

Je nach Gewicht und individuellem Fitnesslevel sind natürlich auch hier immer noch weitere Varianten möglich. Bei etwaigen Schmerzen oder Gelenkproblemen sollte das Training jedoch abgebrochen werden. Gegebenenfalls lohnt es sich dann auch, einfach in eine niedrigere Gewichtsklasse zu wechseln.

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Der Sandsack als Bulgarian Bag

Beim Bulgarian Bag handelt es sich um eine besondere Art von Sandsack. Dieses Equipment wird dazu genutzt, den kompletten Körper entsprechend schwerer zu machen. Somit lässt sich der Bulgarian Bag auch super im Zusammenhang mit klassischen Ausdauersportarten nutzen.

Einmal umgeschnallt steht zum Beispiel einer Jogg- oder Walkeinheit nichts mehr im Wege. Wer möchte, kann mit Hilfe dieser Bags jedoch auch seine Klimmzüge oder Dips intensivieren. Die Möglichkeiten sind hierbei ebenso vielseitig wie im Zusammenhang mit dem klassischen Sandsack. Weiterhin ist natürlich auch der Bulgarian Bag in verschiedenen Gewichtsklassen erhältlich. Ein Anpassen an das eigene Körpergewicht und Fitnesslevel ist damit problemlos möglich.

Dank der hochwertigen Materialien fühlt sich der Bag angenehm auf der Haut an und kann wahlweise auch in Kombination mit einem kurzen Top getragen werden.

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