Latzugturm

Trainieren am Latzugturm kann die Haltung verbessern und Rückenschmerzen vorbeugen

Das Training am Latzugturm erweist sich vor allem mit dem Vorhaben, seine Haltung zu verbessern und Rückenschmerzen vorzubeugen, als besonders effektiv.

Kein Wunder! Durch die gezielten Bewegungen wird die Muskulatur in diesem Bereich auf spezielle Weise beansprucht.

Je nach Trainingsausführung lässt sich mit dem Latzugturm jedoch nicht nur der Nacken bzw. der obere Rücken, sondern auch der Brustbereich trainieren. Und: Latzugtürme nehmen heute bei Weitem nicht mehr so viel Platz wie noch vor einigen Jahren in Anspruch. Dank der praktischen Bauweise, die zum Beispiel auch super an der Decke bzw. an der Wand befestigt werden kann, lässt sich der Latzugturm auch ideal in den privaten Fitnessbereich integrieren.

Welche Übungsvarianten stehen mit Hinblick auf den Latzugturm zur Verfügung?

Das Prinzip, welches sich hinter dem Latzugturm verbirgt, ist einfach: Aufgabe des Nutzers ist es hier, eine mehr oder weniger lange Stange nach unten zu ziehen. Je nachdem, ob die besagte Stange dann in den Nacken oder vor die Brust geführt wird, werden dann wiederrum andere Muskelbereiche beansprucht.

Wird die Stange beispielsweise hinter den Kopf gezogen, werden Nacken und oberer Rücken trainiert. Wird die Stange jedoch zur Brust geführt, wird der obere Brustbereich beansprucht.

Unabhängig davon, für welche Form des Trainings Du Dich hier entscheidest, gilt, dass Dein Rücken immer in einer geraden Linie bleiben muss. Sinnvoll ist es hier, den Latzugturm beispielsweise vor einem Spiegel zu platzieren. So kannst Du Deine Haltung immer kontrollieren und gegebenenfalls nachjustieren.

Auch wichtig: entscheidest Du Dich für einen Latzugturm mit Sitz, ist dieser meist mit zwei Stabilisatoren für Deine Oberschenkel ausgestattet. Diese stellen sicher, dass Du auch bei höherem Gewicht sicher auf dem Sitz verbleiben kannst. Achte hier darauf, dass besagte Stabilisatoren richtig eingestellt sind. Das bedeutet: der Schutz sollte weder zu eng, noch zu locker aufliegen. Ein Spielraum von circa 2 bis 3 mm ist hierbei ein idealer Richtwert.

Der Latzugturm im Multifunktionsgerät

Du möchtest nicht „nur“ Rücken und Brust, sondern noch flexibler trainieren? In diesem Fall könnte es sich lohnen, über die Anschaffung eines Multifunktionsgerätes nachzudenken. Hier wurden dann -neben dem besagten Latzugturm- noch weitere Trainingsoptionen integriert. Gerade dann, wenn Dein Home Gym nicht allzu groß ist, bietet sich diese Lösung sicherlich an.

Eine weitere Alternative stellt es dar, den Latzugturm an der Decke zu befestigen. Hierzu werden spezielle, besonders kompakte Modelle angeboten.

Welche Stangen solltest Du im Zusammenhang mit dem Latzugturm verwenden?

Die Bandbreite an Stangen, die in Kombination mit dem Latzugturm verwendet werden können, ist extrem breit gefächert. Doch worin liegt eigentlich der Sinn der unterschiedlichen Bauweisen?

Eine lange Stange bietet Dir hier zum Beispiel den Vorteil, dass Du Deine Griffweite weitestgehend frei variieren kannst. Durch einen vergleichsweise engen Griff werden andere Muskeln angesprochen als beim weiten Greifen. Natürlich steht es Dir hier frei, auf verschiedene Stangenvarianten zurückzugreifen und diese bei Bedarf flexibel zu wechseln. Da die unterschiedlichen Stangen in der Regel einfach eingeklickt werden, nimmt das Umtauschen nicht viel Zeit in Anspruch. Dein Training muss also nicht lange unterbrochen werden.

Nützliches Zubehör zum Latzugturm

Um am Latzugturm trainieren zu können, braucht es in der Regel nicht viel. Aus Hygienegründen solltest Du immer ein Handtuch unterlegen. Weiterhin kannst Du Deinen Nutzerkomfort steigern, indem Du Fitnesshandschuhe nutzt. Ab einem bestimmten Gewicht ist dies oftmals sinnvoll, um über einen sicheren Griff zu verfügen.

Apropos Gewicht: natürlich lässt sich der Widerstand, auf dessen Basis Du am Latzugturm trainierst, individuell einstellen. Starte am besten mit einem vergleichsweise geringen Gewicht und dafür eventuell mit mehr Wiederholungen. Somit stellst Du sicher, dass Du Dich schnell an die (vielleicht noch) etwas ungewohnten Bewegungsabläufe gewöhnst.

Natürlich kannst Du das Gewicht dann nach und nach steigern.

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