Gymnastikgeräte

Gymnastikgeräte – so trainierst Du individuell

Viele bringen den Begriff „Gymnastik“ leider immer noch mit den klassischen Fitness-Videos der 1970er Jahre in Verbindung. Ein Blick auf die Bandbreite der unterschiedlichen Gymnastikgeräte, die in der heutigen Zeit jedoch zur Verfügung stehen, zeigt, wie vielseitig dieser besondere Bereich mittlerweile geworden ist.

Wer Übungen der Kategorie Gymnastik ausführen möchte, muss dies nicht mehr „nur“ im Kurs tun, sondern kann die verschiedenen Bewegungen problemlos in seinen Alltag integrieren. Sowohl im Ausdauer- als auch im Kraftbereich ergeben sich hier unterschiedliche Möglichkeiten, die es wert sind, im Zusammenhang mit den unterschiedlichsten Fitnessleveln beachtet zu werden.

Gymnastikhanteln – ideal für Kurse und Krafttraining

Gymnastikhanteln zeichnen sich in der Regel dadurch aus, dass sie leichter sind als die Modelle, die im klassischen Kraftbereich genutzt werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass Du die Gymnastikhantel nicht auch hier nutzen könntest!

Aufgrund der Tatsache, dass auch diese kleineren Vertreter ihrer Art immer sicher in der Hand liegen müssen, sind die mit einem komfortablen, rutschfesten Griff ausgestattet. Dank der (meist) bunten Farbauswahl lassen sich die verschiedenen Gewichte mit ein wenig Übung super auf den ersten Blick auseinanderhalten.

Schwere Bälle – der Medizinball für ein forderndes Workout

Medizinbälle gehören zu der Art von Gymnastikgeräten, die -gerade mit Hinblick auf ihr Gewicht- sicherlich niemals unterschätzt werden sollten. Hinzu kommt, dass es sich mitunter durchaus zur Herausforderung entwickeln kann, diese runden Trainingsgeräte überhaupt länger in den Händen zu halten.

Um Deine Muskeln zu fordern, kannst Du einen Medizinball wahlweise werfen, nach oben führen oder für einen längeren Zeitraum von einer Hand in die andere buchsieren.

In der Regel dauert es nicht lange bis sich -aufgrund der besonderen Herausforderungen mit Hinblick auf das Halten der Balance- erste Schweißperlen auf der Stirn bilden.

Übrigens: solltest Du Deinen Komfortfaktor noch ein wenig erhöhen wollen, ist es sinnvoll, auf einen Medizinball mit Griff zurückzugreifen. Diesen kannst Du dann ähnlich wie eine Kettlebell verwenden.

Gegen verklebte Faszien – die Faszienrolle für eine bessere Beweglichkeit

Was wären fordernde Gymnastikübungen ohne eine entsprechende Beweglichkeit? Damit Du die Intensität der betreffenden Übungen genießen kannst, ohne Schmerzen zu verspüren, solltest Du dieses Gymnastikgerät unbedingt in Dein Workout (oder den Cool Down) integrieren. Mit einer Faszienrolle ist es möglich, so gut wie alle Bereiche Deines Körpers mit Hinblick auf Verspannungen zu bearbeiten.

Netter Nebeneffekt: die entsprechenden Fortschritte sind oft vergleichsweise schnell zu verzeichnen. Wurden Deine Faszien erst einmal auf ein bestimmtes Level gelockert, wird es Dir sicherlich immer leichter fallen, Dein Faszienworkout zu absolvieren.

Besonders alltagstauglich: der Gymnastikball

Mit Hilfe eines Gymnastikballs kannst Du unter anderem Deine Bauchmuskulatur, jedoch auch Deine Arme und Beine trainieren. Zudem eignen sich diese Gymnastikgeräte dazu, auch mit Hinblick auf eine gerade Haltung eingesetzt zu werden.

Wie wäre es zum Beispiel, Deinen herkömmlichen Büro- oder TV Stuhl einmal in der Woche durch den Gymnastikball zu ersetzen? Aufgrund des eher wackeligen Untergrundes wirst Du gezwungen, auch Deine tiefersitzende Muskulatur anzuspannen. Das Resultat: Dein Rücken wird gefordert und -ganz nebenbei- trainiert.

Achte bei dieser Übung jedoch auch immer darauf, wirklich gerade zu sitzen und nicht in den Rundrücken oder ins Hohlkreuz zu fallen.

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