Fitnessbänder

Bunt, effektiv und vielseitig – Fitnessbänder

Wer mit dem Gedanken an klassische Fitnessbänder immer noch die Gymnastikvideos der 70er und 80er Jahre verbindet, wird bei einem Blick auf die Auswahl an hochwertigen Artikeln in der Regel schnell eines Besseren belehrt. In den Bereich der Fitnessbänder fallen weitaus mehr Varianten als das bunte Modell, welches unter anderem auch im Bereich Physio und Krankengymnastik zum Einsatz kommt.

Wer heute abwechslungsreich und vielseitig trainieren möchte, findet in den verschiedenen Bändern den passenden „Partner“. Auch interessant: zum Sortiment der Fitnessbänder zählen unter anderem auch Expander und Tubes. Schnell zeigt sich, dass ein effektives Training mit diesem scheinbar so schlicht aussehenden Accessoire auf vergleichsweise einfache Art möglich ist.

Wodurch unterscheiden sich Fitnessbänder voneinander?

Es wäre ein Fehler, anzunehmen, Fitnessbänder würden sich ausschließlich mit Hinblick auf deren Farbe voneinander unterscheiden.

Wer sich heute auf der Suche nach seinem passenden Modell befindet, wird vielmehr mit Bändern konfrontiert, die sich unter anderem in den Bereichen…:

  • Optik
  • Länge
  • Widerstand bzw. Intensität
  • Bauweise
  • Breite

voneinander unterscheiden. Welches Fitnessband dann das individuell passende ist, ist nicht nur vom persönlichen Fitnesslevel, sondern auch von den angedachten Übungen abhängig. Wer hier besonders flexibel sein möchte, kann sich selbstverständlich auch einen kleinen Vorrat an unterschiedlichen Bändern auf der Basis verschiedener Intensitäten anlegen. Somit können dann auch die jeweiligen Körperpartien individuell trainiert werden.

Expander oder klassisches Trainingsband? Worin liegt der Unterschied?

Sowohl Trainingsbänder als auch Expander gehören mittlerweile zur Standardausstattung in vielen Fitnessstudios. Doch wodurch unterscheiden sich die einzelnen Trainingselemente eigentlich voneinander? Grundsätzlich gilt, dass es sich beim Trainingsband -im wahrsten Sinne des Wortes- um ein gleichmäßiges Band handelt. Der Expander hingegen charakterisiert sich durch die Integration zweier Griffe. Beide Trainingselemente basieren auf der Aufgabe, die entsprechenden Muskelpartien durch Zugkraft zu trainieren.

Beide Varianten warten mit individuellen Vorteilen auf. So sind die Trainingsbänder beispielsweise gerade dann eine hervorragende Wahl, wenn auf der Basis eines vergleichsweise geringen Gewichts trainiert werden soll. Der Expander bietet hier zusätzlich noch das „Extra“, dass seine Intensität oft spontan verändert werden kann. So ist es bei vielen Modellen beispielsweise möglich, die Widerstandsbänder zu reduzieren bzw. zu erweitern.

Diese Tatsache erweist sich als ideale Lösung für alle, die flexibel bleiben und im Zusammenhang mit dem Erreichen von Trainingszielen nicht zwangsläufig neues Equipment kaufen möchten.

Andererseits ist es auf Basis der bunten Fitnessbändern möglich, ein wenig flexibler zu trainieren. Aufgrund des schlichten (aber dennoch effektiven) Aufbaus sind der sportlichen Fantasie hier so gut wie keine Grenzen gesetzt. Wichtig: da die Haltegriffe hier entfallen, braucht es -je nach ausgeführter Übung- mehr oder weniger Griffkraft, um sicher trainieren zu können.

Welche Körperpartien können mit einem Fitnessband trainiert werden?

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei einem Fitnessband um ein unglaublich flexibel zu nutzendes Trainingsgerät. Sowohl kleinere Muskelpartien als auch größere Bereiche, wie Rücken und Oberschenkel, können mit Hilfe der verschiedenen Elemente hervorragend trainiert werden.

Besonders beliebt sind hierbei die folgenden Übungen…:

  • Der Nutzer stellt sich auf die Mitte des Fitnessbandes und zieht beide Enden nach oben, um den Bizeps zu trainieren.
  • Der Nutzer befindet sich in derselben Grundposition, kippt seinen Rücken jedoch um circa 45 Grad nach vorne und bewegt seine Arme im Butterfly.
  • Der Nutzer hält das Fitnessband über dem Kopf und zieht es mit den Händen auseinander, so dass eine (noch) angenehme Spannung entsteht.

Dank der charakteristischen Form der Fitnessbänder sind selbstverständlich noch viele weitere Übungsvarianten denkbar.

Wichtig ist es jedoch auch -wie beim Hanteltraining-, immer darauf zu achten, dass die Intensität des Widerstandes immer an das aktuelle Fitnesslevel angepasst wird, um den Körper weder zu unter- noch zu überfordern.

Trainingsbänder für den Kraft- und Ausdauerbereich

Ein Blick in den Bereich der Physiotherapie zeigt, dass es durchaus möglich ist, auf der Basis von Fitnessbändern sowohl im Kraft- als auch im Ausdauerbereich zu trainieren. Die Grundlage für die Einordnung des entsprechenden Trainings bildet immer die Intensität bzw. der Widerstand. Wer beispielsweise Muskeln aufbauen möchte, entscheidet sich für einen tendenziell höheren Widerstand und führt entsprechend weniger Wiederholungen aus. Im Ausdauerbereich wird im Zusammenhang mit einem leichteren Widerstand und einer höheren Anzahl an Wiederholungen gearbeitet.

Trainingsbänder zum Cool Down

Leider vergessen viele Sportler, dass zu einem effektiven Training auch ein entsprechender Cool Down gehört. Hier gilt: „von 0 auf 100“ zu starten, ist ebenso ungesund wie ein Sprint, der abrupt beendet wird.

Trainingsbänder eignen sich hervorragend, um den Cool Down ein wenig abwechslungsreicher zu gestalten. Wer möchte, kann dieses besondere Equipment beispielsweise dazu nutzen, seine Muskeln in den entsprechenden Bereichen zu dehnen und die Grundlage für eine effektive Regeneration zu bilden.

Zudem lohnt sich auch ein Blick in die verschiedenen Yoga- und Pilateskurse, die die Bänder manchmal schon in ihr Programm integriert haben. Viele Übungen lassen sich nicht nur abwechslungsreicher, sondern zudem noch intensiver gestalten.

Welches Trainingsband ist die richtige Lösung?

Die Masse an klassischen Trainingsbändern, die noch dazu um „Spezialmodelle“, wie zum Beispiel den Expander oder die Tubes ergänzt wird, macht die Entscheidung oft schwer. Grundsätzlich gilt, dass jede Variante über ihre individuellen Vorteile verfügt.

Wer beispielsweise besonders mit Hinblick auf verschiedene Widerstände flexibel bleiben möchte, kann sich entweder für einen Expander mit herausnehmbaren Elementen oder ein Set an Bändern bzw. Tubes entscheiden. Generell gilt: die Einsatzmöglichkeiten dieser besonderen Bänder sind extrem vielseitig. Gleichzeitig besteht die grundlegende Herausforderung jedoch darin, immer mit dem an das eigene Fitnesslevel angepassten Widerstand zu trainieren und hier selbstverständlich keine Kompromisse einzugehen.

Vor allem Sets bieten hier den Vorteil, dass der Nutzer flexibel bleiben und dennoch effektiv trainieren kann. Wer sich jedoch zunächst langsam dem Thema „Trainieren mit dem Fitnessband“ annähern möchte, kann dies selbstverständlich auf der Basis eines einzigen Elements realisieren.

Hierbei empfiehlt es sich dann, sich für ein Modell im niedrigen bzw. mittleren Intensitätsbereich zu entscheiden, um dann gegebenenfalls „aufzustocken“. Und: unabhängig davon, wie leicht oder schwer die entsprechende Übung auch erscheinen mag, ist es unerlässlich, alle Bewegungen sauber auszuführen. Egal, ob im Rahmen der eigentlichen Kraftanstrengung (dem „Hinweg“) oder dem langsamen Loslassen (dem „Rückweg“) – alle Bewegungen sollten gleichschnell und niemals durch Reißen realisiert werden. Für eine noch bessere Kontrolle der Ausführung lohnt es sich, sich vor einen Spiegel zu stellen und Rücken und Co. im Rahmen der unterschiedlichen Übungen zu kontrollieren.

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