Fahrradtrainer

Der Fahrradtrainer – für mehr Ausdauer und Kondition

Sicherlich gibt es nur wenige Trainingsgeräte, die so direkt mit einem fordernden Ausdauertraining verbunden werden, wie der Fahrradtrainer.

Dieser spielt mittlerweile nicht mehr „nur“ im klassischen Fitnessstudio, sondern auch im Home Gym eine tragende Rolle.

Besonders fitnessaffine Menschen entscheiden sich häufig auch dazu, ihren Fahrradtrainer nicht im Keller, sondern in der Nähe des Fernsehers, direkt im Wohnzimmer, zu platzieren. Somit lassen sich Sport und Unterhaltung immerhin auf besondere Weise miteinander verbinden.

Im Laufe der Jahre hat sich das Sortiment, gerade mit Hinblick auf den modernen Fahrradtrainer, jedoch nach und nach verändert. Schon lange muss hier nicht mehr „nur gestrampelt“ werden. Vielmehr warten die unterschiedlichen Modellen mit individuellen Vorteilen auf. Ein eingehender Vergleich lohnt sich damit in jedem Fall.

Die Basismodelle und das Training mit dem Fahrradtrainer

Grundsätzlich geht es beim Workout mit dem Fahrradtrainer natürlich darum, seine Beinmuskulatur zu beanspruchen und die körpereigene Ausdauer zu trainieren.

Doch bevor Du mit dem Training startest, ist es unerlässlich, die richtigen Sitzeinstellungen am Fahrradtrainer vorzunehmen. Wie beim klassischen Fahrrad gilt es auch hier, Sattel- und Lenkerhöhe an Deinen Körper anzupassen.

Damit sich ein nachhaltiger Erfolg einstellen kann, ist es jedoch natürlich auch wichtig, auf den passenden Widerstand zu setzen.

Immerhin muss auch der Fahrradtrainer, wie jedes andere Fitnessgerät auch, an die eigene Fitness angepasst werden. Hierbei gilt: wer sich lediglich warmmachen möchte, kann sich wahlweise für einen eher geringen Widerstand und eine kurze Trainingsdauer von circa zehn bis 15 Minuten entscheiden.

Solltest Du Dich hingegen auf eine größere Herausforderung, wie zum Beispiel ein Rennen oder gar einen Triathlon vorbereiten, ist es wichtig, auch Dein Training entsprechend anzupassen. Das bedeutet: ein höherer Widerstand über einen längeren Zeitraum hinweg.

Fahrradtrainer mit Display

Moderne Fahrradtrainer verfügen heutzutage in der Regel über ein Display, auf dem verschiedene Informationen angezeigt werden. Wer ein besonderes, individuelles Trainingsziel verfolgt, sollte sich immer für ein Modell entscheiden, welches ein direktes Feedback zum Training gibt.

So lassen sich viele Modelle beispielsweise mit einer Pulsuhr verbinden oder bieten die Möglichkeit, den Puls über integrierte Griffe mit einer entsprechenden Funktion messen zu lassen. Wie beim Joggen gilt auch hier, dass der entsprechende Wert natürlich an das jeweilige Trainingsziel angepasst und dort gehalten werden sollte. Wer hier darauf achtet, in seinem idealen Bereich zu bleiben, kommt weniger schnell aus der Puste und hält entsprechend auch länger durch.

Damit keine Langeweile aufkommt: Multimedia auf dem Fahrradtrainer

Dich interessieren zwar Deine individuellen Werte zu Puls und Co., Du hast aber keine Lust, Dir diese über einen Zeitraum von circa einer Stunde Trainingsdauer vor Augen führen zu lassen? Kein Problem! In diesem Fall ist es sinnvoll, sich für einen Fahrradtrainer zu entscheiden, der Dir über sein integriertes Display die Möglichkeit bietet, fernzusehen. Manche Modelle bieten hierbei auch einen geteilten Bildschirm an, so dass Du Dich gar nicht erst für eine Art der Anzeige entscheiden musst.

Besonders beliebt ist jedoch auch ein „Kompromiss“ zwischen TV-Programm und Puls- bzw. Kalorienanzeige: wie wäre es denn, Dir zumindest ein wenig Natur in das Home Gym zu zaubern? Viele Fahrradtrainer bieten Dir die Möglichkeit, über das Display Strecken anzeigen zu lassen. Der Clou: fährst Du auf einer virtuellen Strecke den Berg nach oben, erhöht das Gerät -je nach Einstellung- auch den Widerstand. 

Fahrradtrainer mit und ohne Rückenteil

Fahrradtrainer werden in der heutigen Zeit sowohl mit als auch ohne Rückenteil angeboten. Beide Varianten lassen sich individuell einstellen, bieten Dir jedoch eine andere Art von Training, möglicherweise ein anderes Komfortempfinden und unterschiedliche Herausforderungen.

Viele Sportler empfinden es als einfacher, sich an der besagten Rückenlehne anzulegen und so -ganz automatisch- für einen geraden Rücken zu sorgen. Solltest Du während des Trainings jedoch auch gerade Deine Rückenmuskulatur beanspruchen wollen, indem Du immer wieder Deine Art zu sitzen kontrollierst, handelt es sich bei dem Klassiker ohne Rückenlehne um die bessere Wahl.

Was solltest Du beim Workout mit dem Fahrradtrainer beachten?

Der Fahrradtrainer gehört zu den Gerätschaften, die -sowohl im Home Gym als auch im Fitnessstudio- oft immer noch unterschätzt werden. Dabei handelt es sich hierbei nicht nur um einen idealen „Aufwärmer“, sondern auch um eine ideale Möglichkeit, die körpereigene Ausdauer nachhaltig zu verbessern.

Wichtig ist es jedoch, dass Du in jedem Fall am Ball bleibst und das Fahrradfahren in regelmäßigen Abständen in Deinen Trainingsalltag integrierst. Achte jedoch auch unbedingt auf Deinen Körper. Sicherlich wirst Du -gerade zu Beginn des Trainings- einige Tage unter einem „Wolf“ leiden, den Du auch vom klassischen Fahrradfahren kennst. Immerhin muss sich Dein Körper an diese neue Art der Belastung gewöhnen.

Sinnvoll ist es weiterhin, nicht nur beim Joggen, sondern auch gerade beim Fahrradtrainer mit einer Pulsuhr zu arbeiten, um sicherzustellen, dass Du Dich auch immer in einer passenden Frequenz bewegst.

Während des Radfahrens ist zudem darauf zu achten, dass Du Deine Schultern nicht zu hoch ziehst und Deinen Oberkörper nicht verkrampfst. Eine ungesunde Haltung könnte hierbei zu schmerzhaften Verspannungen in den betreffenden Bereichen führen.

Der Fahrradtrainer als Alternative zum Laufband

Nicht nur im Bereich des Home Gym, sondern auch in der Physiotherapie und im Reha Sport zeigt sich, dass viele Sportler -zum Beispiel aufgrund von Knieproblemen- nicht dazu in der Lage sind, über einen längeren Zeitraum mit dem Laufband zu trainieren. Der Fahrradtrainer ist hierbei eine wunderbare Alternative. Er kurbelt den Kreislauf an, fördert die Ausdauer, schont jedoch auch Gelenke.

Menschen mit Knieproblemen greifen daher -gerade im Bereich Ausdauersport- gern auf diese besondere Lösung zurück, um nicht gänzlich auf ihr Konditionstraining verzichten zu müssen. Ein netter Nebeneffekt: durch das regelmäßige Workout mit dem Fahrradtrainer ist es auch (je nach Widerstandseinstellung) möglich, nach und nach mehr Muskeln im Beinbereich aufzubauen. Somit wird auch ein fester Sitz der Kniescheibe unterstützt. Die Folge: durch ein gezieltes Aufbautraining kann es sein, dass Du etwaige Knieprobleme auf natürliche (und sportliche) Weise wieder in den Griff bekommst.

Sprich die entsprechenden Schritte, das Fahrradtraining und eventuelle ergänzende Übungen jedoch immer mit Deinem behandelnden Arzt ab.

Kurz: die Vorteile des Fahrradtrainers zeigen sich auf unterschiedlichen Ebenen und bieten Ausdauersportlern die Möglichkeit, ihr Training noch ein wenig abwechslungsreicher und effektiver zu gestalten. Immerhin sollte niemand „nur“ aufgrund von schlechtem Wetter auf seine Radeinheit verzichten müssen, oder?

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